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Allgemeines Amüsantes Dekoration Anleitung diy

Altes Talent unter Anleitung wiederbeleben

Wer krakelt da so grauselig auf Blatt und Papier?

Es ist die MarionNette, uns graut vor ihr!

 

Als ich noch Schülerin war, da habe ich unheimlich gerne gezeichnet und gemalt – der Kunstlehrer meinte damals, ich hätte Talent. Es war eine meiner liebsten Beschäftigungen neben Lesen und Musikhören. Ich hatte zu dieser Zeit schon eine Vorliebe für Gesichter entwickelt und zeichnete diese unaufhörlich und dies sowohl von Menschen als auch vom Tier.

Keine Zeit für Hobbys

Dann jedoch bekam mich das Berufsleben in seine unerbittlichen Klauen, so wurde meine Freizeit deutlich knapper und ich widmete mich mehr anderen, weniger zeitraubenden, Leidenschaften. Das Malen geriet regelrecht jahrelang in Vergessenheit, obwohl ich bei jedem Umzug immer die Staffeleien sowie das ganze Mal-Zubehör mit einpackte. Erst als meine Tochter ihr künstlerisches Talent entdeckt hat und sich verschiedenen kreativen Hobbys verschrieb, da habe ich mich mit dem Gedanken beschäftigt, doch auch einmal wieder einen Bleistift oder Pinsel in die Hand zu nehmen.

Ein Buch, ein Stift und schon geht’s los

So kaufe ich mir spontan ein Buch, durch dessen Anleitungen man erneut den Einstieg in die Malerei finden kann. Es leitet einen durch witzige Übungen dazu an, wieder mit dem Stift umzugehen und ermutigt einen auch, Ergebnisse zu akzeptieren, welche nicht immer als schön zu bezeichnen sind. Es geht hier in erster Linie darum, es wieder einmal zu tun und zu sehen, was entstehen kann. Vor allem aber, das ganze nicht verkrampft und unter Erfolgsdruck zu betrachten, sondern mit einer gesunden Portion Humor. Na das liegt mir doch … auf geht’s.

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Gewagtes Vorhaben ganz ohne Überblick

Das Buch möchte von mir, dass ich die Augen schließe, nachdem ich mir in Vorbereitung einen Zeichenblock und einen Bleistift zurechtgelegt habe. Mit geschlossenen Augen soll ich nun etwas zeichnen! Na das kann ja ein heiterer Augenschmaus werden!

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Zuerst die Entschleunigung, dann die Übung

Ich entschließe mich zuerst dazu, eine kleine Achtsamkeitsübung zu machen, um dieser künstlerischen Erfahrung auch noch ein Körperwahrnehmungserlebnis an die Seite zu stellen. Ich atme also tief in den Bauch sowie später auch in die Extremitäten und spüre den Empfindungen, die sich mir offenbaren, nach. Nun bin ich soweit und warte ich auf eine Eingebung. Ich harre darauf, etwas zu sehen, was sich zeichnen lässt. Wie könnte es anders sein, ich sehe ein Gesicht …

 

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Ich finde ja, es ist eine interessante Aufgabe, die man immer wieder einmal machen kann. Bei der Übung braucht man sich der Ergebnisse nicht zu schämen. Mit geschlossenen Augen zu zeichnen, ist vermutlich für die allermeisten Menschen eine Herausforderung mit ungewissem Ergebnis.

Mich hat das Resultat sehr erheitert. Als meine Tochter mittags nach Hause kommt, sollte sie versuchen zu erraten, um wen es sich eventuell handelt.  Muss ich es erwähnen, wir haben viel gelacht. Die meisten Köpfe sind ohne namhaften Besitzer, aber einige wenige könnten zugeordnet werden, wenn man ihn dann zu erkennen vermag! Ja … schaut sie euch ruhig nochmals an!

Liebe und lustige Grüße sendet euch heute

MarionNette

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Das Buch, welches mir nun lustige Stunden schenkt ist:

 

 

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27 Kommentare auf "Altes Talent unter Anleitung wiederbeleben"

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Carolin
Gast

Liebe Marion, Du solltest eine Ausstellung damit machen! Hihi, das sieht echt super aus…
Liebe Grüße, Carolin

Andrea Karminrot
Gast

Erst letztens habe ich diese Übung selber gemacht. Und ebenfalls Tränen gelacht. Malen ist so erheiternd und entspannend. Ich möchte meine Staffelei auch wieder aktivieren. Eine Leinwand habe ich schon. Und die Farben.
Ich liebe es kreativ zu sein.
Liebe Grüße
Andrea

Rosi
Gast
ich bin begeistert.. blind malen habe ich noch nicht ausprobiert.. das wäre auch sicher nicht so toll geworden.. in der Schulzeit habe ich auch gerne gemalt .. einmal hatten wir auch Portaitmalen .. mir hat eigentlich gefallen was ich gezeichnet hatte .. doch die Lehrerin meinte ..ich sei zu zögerlich und müsste mehr Schatten einsetzen 😉 sicher hatte sie Recht die Bilder habe ich noch .. später kam es auch zu kurz .. Kinder und Familie.. jetzt mache ich zwar noch verschiedene Sachen.. aber nichts mit „freiem “ gestalten.. ich kann ganz gut etwas nacharbeiten ..aber selber entwerfen fällt mir… Read more »
r
Gast

Danke für den Buchtipp! Liebe Grüsse von Regula

Angys Atelier
Gast

Richtig schön, dass du dein Talent wieder weckst. Ich war mal einige Tage mit einer Künstlerin unterwegs, sie hatte immer Bleistift und Notizbuch dabei und war immer wieder am skizzieren, ihre Skizzen waren so toll und ich fand das richtig toll, ich würde das auch gerne können… bin auf deine weiteren Ergebnisse gespannt und freue mich darauf.
Ja auf die liebe Migräne könnten wir wohl beide verzichten…
Liebe Grüsse
Angy

Stitched Teacups
Gast

Wie schön, dass du dir ein altes Hobby wieder zurückeroberst. Ich hatte Ende letzten Jahres zum ersten Mal nach einigen Jahren wieder einen Zeichenversuch gestartet und war gar nicht so unzufrieden mit mir. Vielleicht sollte ich es auch mal mit blindem Skizzieren versuchen…

Liebe Grüße,
Sabrina

Magdalena Bergmann
Gast

Weiter so! Es macht Spaß, Dich bei Deinen Übungen zu begleiten. Ich freue mich schon auf die nächsten.
LG
Magdalena

Astridka
Gast

Den Twittermann hab mich ch erkannt…du hast ein Talent fürs KarikiereN!
Bon week-end!
Astrid

Irmi
Gast

Liebe Marion,
ich finde diese Art von Malerei sehr schön. Ich bewundere das.
Zumal ich überhaupt kein Talent habe.
Einen guten Start ins Wochenende wünscht Dir
Irmi

eva
Gast
Hallo Marion, mit der Kunst ist es so eine Sache. Ich habe während meines 2 Semestrigen Architekturstudiums an der Kunstakademie in STuttgart viel Kunst um mich gehabt. U.a. auch eine Kurst in Kunst bei Prof. Peters. ER hat seine gesamte Malerei der Sammlung Württ hinterlassen. https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Peters Er hatte eine ganz besondere Art einem die Malerei näherzubringen und deshalb habe ich es wohl auch aufgegeben und bin in die Verwaltung gegangen. Was wohl das beste für mich auch war. Aber ich habe trotzdem etwas gelernt und stehe manchen Hobbymalereien etwas skeptisch gegenüber. Das hat Herr Prof. Peters aber auch getan. Mit… Read more »
eva
Gast

Hallo Marion,
vielen Dank für die Freischaltung. Nun habe ich aber einen Fehler entdeckt.

Sollte lauten „das sind leider die wenigsten“.

Eine Bekannte schreibt Gedichte und sie hat es meinem Neffen geschickt, der bei Koch,Neff und Oetinger in Stuttgart arbeitet, zur Ansicht geschickt. Es kam wieder zurück, weil es halt nicht das war, was sie meinte.
Mein Neffe bekommt tagtäglich Gedichtsammlungen, Geschichten und alles mögliche und viele geht wieder zurück. Es sind wirklich die allerwenigsten, die weiterkommen, das Angebot ist so groß.

Lieben Gruß Eva

Edith
Gast

Die ersten beiden Absätze Deines Posts, liebe Marion, könnten auch aus meinem Lebenslauf stammen.
Kunst und Deutsch waren neben Mathe und Englisch meine Lieblingsfächer in der Schule, Talent zum Malen und zum Schreiben wurde mir bescheinigt. Und dann begann der ‚Ernst des Lebens’…
Ich bin gespannt auf den Verlauf Deiner weiteren Malversuche, bin mir nicht sicher, ob so ein Buch besonders hilfreich ist. ‚Learning by doing‘ bringt vielleicht mehr, üben, üben, üben…
Ach ja, falls Du es mit Aquarellmalerei mal versuchen möchtest: bei mir im Keller liegen noch zwei Bücher zu dem Thema, die ich verschenken würde.
Liebe Grüße
Edith

Veronika
Gast

Die blind gezeichneten Gesichter finde ich wahnsinnig ausdrucksstark! Nummer 12, 17 und Nummer 8 gefallen mir ganz besonders. Das muss ich jetzt unbedingt auch versuchen!!!

Liebe Grüße
und viel Zeit zum Zeichnen,
Veronika

Sigi
Gast

Also direkt erkannt habe ich jetzt niemanden, aber ich habe ganz ähnliche Zeichnungen
in großen Museen von berühmten Malern gesehen. Hast Du dich schon beworben? 🙂
Viele liebe Grüße
Sigi

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