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Gewinnauslosung und Einfach den Blickwinkel ändern

ihr werdet sehen, dass ihr ganz anders sehen werdet!

 

Wir werden sehen …

Das Leben kann einen manchmal schon ganz schön in die Knie zwingen – da ist dann einfach nichts zu machen! Wenn man aber darüber nachdenkt, kann man eigentlich, wenn man sich sowieso schon einmal auf den Knien befindet, die Welt auch aus diesem tieferen Blickwinkel betrachten! Warum nicht das Aufgezwungene mit dem Nützlichen verbinden und neue Eindrücke sammeln?

 

„Die Perspektiven des Lebens erkennt man erst, wenn man auch mal am Boden liegt.“

Justus Vogt

 

 

Durch das Betrachten aus dieser tieferen Etage, stellt sich die Welt oft in einer ganz anderen Art und Weise dar. Sie offenbart uns Dinge, die wir bisher nie oder nie in dieser Form gesehen haben. So ist es also angebracht, den Blick schweifen zu lassen, aus diesem neuen Blickwinkel die Dinge in aller Ruhe zu betrachten und zu bestaunen.

 

„Andere Sichtweisen machen die Sicht weise“

unbekannt

 

 

Spuren, die das Leben hinterlässt

Bereits in den ersten Minuten ist zu erkennen, auch in der vermeintlich schönen Natur ist nicht immer alles perfekt. Nein auch hier gibt es Kaputtes, Verletztes und nicht sonderlich schön Anzusehendes. Wie auch im Menschen-Leben, ist in Mutter Natur manch ein Detail noch nützlich, aber nicht mehr in der ursprünglichen Schönheit präsent. Das Leben versieht uns alle mit Spuren, hinterlässt sichtbare Belege gelebten Lebens auf den schützenden Hüllen der Lebenden.

 

 

Das Detail betrachtet

Dennoch erscheint uns so manches Detail wunderschön und bemerkenswert ausdrucksstark, obwohl es sich doch nur um einen Regentropfen oder um ein Eiskristall handelt. Kleine alltägliche Dinge können auf dieser Ebene unsere Aufmerksamkeit gewinnen, können uns zum Staunen bringen und begreifen lassen, wie wohltuend der Blick auf Kleinigkeiten sein kann. Eine spannende Erfahrung vor allem für Menschen, welche sonst nur hocherhobenen Hauptes von a nach b gehen.

 

 

 

Eine andere Wertigkeit erkennen

Pflanzen und Pflanzenteile, welche normalerweise vom Gärtner gerne im Garten ausgerottet werden, können nun durch ihre außergewöhnliche Erscheinung, ihre tolle Behaarung und die Einzigartigkeit ihres Wuchses punkten.

 

 

Ein Kniefall ist der Anfang

Was spricht dagegen, wieder einmal zu staunen, genau hinzuschauen, die Besonderheit jedes einzelnen Gewächses oder Wesens zu erkennen und anzuerkennen? Sich zum ersten Mal ganz tief in die niederen Naturwelten hineinbegeben und diese Momente einfach genießen. Wie gesagt, wenn ihr sowieso schon hier unten seid, warum nicht? Vielleicht ist es dies, was uns das Leben abverlangen möchte, wenn es uns einmal wieder in die Knie zwingt und es uns momentan unmöglich ist, wieder aufzustehen. Eventuell ist es dies, was wir als Lektion zu bearbeiten haben, um danach auch aufrecht wieder staunen zu können.

 

 

 

Entfaltung schafft Größe

Kommt mit mir durch den Dschungel der Niederungen, erkennt die Schönheit auch im Morbiden …

 

 

auch, um kurz danach dieser wahren und unverbrauchten Schönheit Aug in Aug gegenüberzustehen und sich verwundert zu fragen, wie in aller Welt aus diesem Knubbel ein Blatt werden kann.

Wer viel Zeit hat bleibt einfach stehen und wird erleben, es funktioniert, Schritt für Schritt, jeden Tag ein wenig mehr. Wer Entfaltung zulässt wird irgendwann seine wahre Größe präsentieren können.

 

 

 

 

Gewusst wie!

Manche Pflanzen scheinen richtige Dekorationskünstler zu sein. Sie verstehen sich darauf, die Diamanten der Natur auf ihren Blättern festzuhalten und mit deren Glitzern die Blicke auf sich zu ziehen. Eigentlich schmücken sie sich aber nur mit kostenlos verteilten Tropfen – nicht mehr und nicht weniger.

 

 

Jung und Alt Hand in Hand

Die Natur präsentiert auch ihre abgestorbenen Gewächse noch mit sehr viel Anmut. Es ist nicht notwendig, diese zu verstecken, denn in ihnen wird das Leben der nächsten Jahre aufbewahrt und später freigegeben. Sie gehören genauso zum Lebenskreislauf, wie die von Kraft strotzende, aufkeimende Jungpflanze. So existieren sie, Blatt an Blatt und ergeben zusammen ein harmonisches Ganzes.

 

 

 

Kräfte sparsam einsetzen

Ein wenig Demut steht auch den Pflanzen gut. Sie sparen ihre Kräfte für die sonnigen Tage auf, an welchen die Insekten unterwegs sind und mit ihrem Pollenaustausch, die Fortpflanzung gewährleisten. Regentage sind bei den Anemonen Pausentage, Tag an denen sie Kräfte sparen und sich unauffällig und demütig präsentieren.

 

 

Ein smarter Übergang

Zu guter Letzt führt mich mein Blick hinüber zu einer Frittilaria. Auch sie steht heute sehr einsam da, kein Insekt im Anflug.  Vielleicht ruht sie sich auch gerne aus, weiß sie doch, dass sie demnächst als Bild und Kissen zu Zweien von euch auf die Reise gehen wird.


 

Das Gewinnspiel

 

Was für ein Übergang, um last but not least noch die

 

 

GewinnerInnen meines Gewinnspieles

bekanntzugeben:

 

Der Preis eines Frittilaria-Kissens geht an:

Wolfgang und Loretta von ein Fachwerkhaus im Grünen

 

Der Preis eines Frittilaria-Bildes geht an:

Edith von Staudenflüstern

 

Ich habe mich über die rege Teilnahme sehr gefreut und bedanke mich auch nochmals gerne bei der Firma Fotoparadies für den großzügigen Warengutschein.

 


 

Ich hoffe, ihr seid mittlerweile wieder auf einer oberen Etage angelangt

und wünsche euch viele neue Blickwinkel für die Zukunft!

 

Es grüßt ganz herzlich

 

MarionNette


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21 Kommentare auf "Gewinnauslosung und Einfach den Blickwinkel ändern"

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Elke Schwarzer
Gast

Hallo Marion,
schöne Gedanken zu schönen Bildern. Und den Gewinnern gratuliere ich ganz herzlich.
VG
Elke

verfuchstundzugenäht
Gast

Die Text- und Bildsymbiose ist wohltuend!

Loretta Nießen
Gast

Liebe Marion,
ich bin freudig überrascht und auch sehr glücklich, weil unsere Namen zwischen den Namen der Gewinner stehen. Dankeschön.
Der Post (alle, die ich bis jetzt von Dir gelesen habe) ist so was von schön. Wegen Zeit Mangel bin ich sehr unregelmäßig am Computer. Aber ich werde mir Zeit nehmen und Deinen Blog mit so erfrischenden Posts öfters besuchen.
Viele liebe Grüße
Loretta

eva
Gast

Liebe Marion,

ach, herzlichen Glückwunsch an die Gewinner.

Da hättst du gestern in der Wilhelma deinen Spaß gehabt, das war schon genial, was da geboten wird.
Ich war fünf STunden dort und habe nur Fotos gemacht.

War aber nur bei den Schmetterlingen und im Botanischen Garten, die Tiere, nun dafür bin ich nicht so.
Tiere in Gefangenschaft, ich weiss nicht, ich habe da meine Probleme.

Dein Post gefällt mir in Fotos und Text.

Lieben Gruß Eva

Irmi
Gast

Liebe Marion,
was für ein wunderschöner Post in Wort und Bild.
Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern deines
Gewinnspiels.
Einen angenehmen Resttag wünscht dir
Irmi

Edith
Gast

Ich glaube es nicht, liebe Marion, wow! Ich habe Gänsehaut, war es eben noch, weil es so unangenehm kalt ist, so ist es nun die Freude, bin gespannt, wie das Frittilaria-Bild in ‚echt‘ aussieht, freue mich sehr. – Nun bin ich ganz aus dem Konzept gekommen, hatte mir beim Lesen und Schauen schon einen Kommentar zurechtgelegt. Jetzt mache ich es kurz: schöne Gedanken, tolle Fotos – wie immer. Eine gute Woche – aufrecht stehend – wünscht Edith

Margit
Gast

Das hast Du wirklich sehr schön beschrieben!
Den Gewinnern… herzlichen Glückwunsch!!!
Viele Grüße von
Margit

Flögi
Gast

Sehr schöne Bilderserie!
Ich gratuliere den Gewinnern und schade, daß ich nicht dabei bin, aber bin gewöhnt, nie was zu gewinnen 🙂 Kein Problem. 🙂 Hier schneit es gearde und ist furchbar stürmisch. Vor einer Woche habe ich meine Balkon hergerichtet und bepflantzt und Zimmerpflanzen rausgetan, die leiden jetzt extrem und ich gucke ständig raus, ob sie es überstehen.
Liebe Grüße

Paleica
Gast

was für ein grandioses titelbild und ein wunderschöner beitrag, der darauf folgte! die worte sprechen mir aus der seele.

Rosi
Gast

herzlichen Glückwunsch den Gewinnern..

wunderschöne Eindrücke aus der Ameisnperspekive zeigst du uns ..
und dein Text läd zum Innehalten ein..
ja,das Leben zwingt einen oft in die Knie
und meist versucht man möglichst schnell wieder aufzustehen
doch von unten betrachtet ergeben sich ganz andere Ein und Ausblicke 😉

liebe Grüße
Rosi

jahreszeitenbriefe
Gast

Dem Charme des Vergänglichen da draußen bin ich seit Langem erlegen, und zu wissen, dass all diese Phänomene Bestandteile eines großen Kreislaufs sind, in dem nichts unwichtig ist oder verloren geht, ist gleichermaßen tröstlich wie entlastend, wenn es ums Schwänzen angeblicher Gartenarbeitspflichten geht. Deine Fotos sind wunderwunderschön… Lieben Gruß Ghislana

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