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Ein Käfer und die Gartenfee

die Gartenfee tritt ein rasantes Erbe an!

 

 

Die Gartenfee kommt auf den Käfer

Ihre Tante Rosalinde, eine Frau von Welt und in derselben auch oft unterwegs, hat kürzlich, nach einem langen ereignisreichen Leben, das Zeitliche gesegnet. Unsere Gartenfee war überrascht darüber, dass Tante Rosalinde etwas für sie übrig hatte. Wie sich herausstellte, war dies ein gut gepflegter VW-Käfer älteren Baujahrs und in mintgrüner Farbe.

Um nun das wunderbare Gefährt ausgiebig testen zu können und nicht zu vielen unschuldigen Verkehrsteilnehmern zu begegnen, entschied sie, dies auf ihrer privaten Ferieninsel zu tun (ich berichtete). Na dann, nichts wie los … go Käfer, go!

 

Eine kleine Insel mit 1000 Pflanzen

Die Ferieninsel, mit starkem Pflanzenwachstum gesegnet und daher recht unübersichtlich, war somit nicht immer einfach zu befahren. Dies jedoch hielt unsere kleine Gartenfee mitnichten davon ab, das grüne Eiland ganz und gar mit dem kleinen grünen Metall-Käfer zu erkunden.

Kürzlich war ihr zu Ohren gekommen, dass es auf der Insel eine Feen-Statue geben soll, die zu ihren Ehren aufgestellt wurde. Die erste Fahrt führte sodann ins Reich der Statue. Die Gartenfee war von dieser Figur sehr angetan und ergriffen, von deren riesigen Ausmaßen.

 

Rast die Gartenfee über die Insel

Das Langsamfahren ist ihre Sache nicht und so fuhr sie am nächsten Morgen mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit bis auf die höchste Erhebung der Insel, den Mount Fee.

Bei gutem Wetter soll man von dort einen hervorragenden Fernblick genießen können. Dies war ihr leider an jenem Tage nicht vergönnt. Wie man erkennen kann, war es sehr neblig und entsprechend schlecht war auch die Sicht. Sehr schade, aber die Gartenfee machte sich nichts daraus, war doch das Fahren für sie die Hauptsache gewesen.

 

Eine kleine Panne

Der Heimweg hielt dann noch eine etwas unangenehme Überraschung für unsere Feen-Frau bereit. Ein Reifen war platt und so musste sie in einer einsamen Gegend die Bereifung der alten Käfer-Lady wechseln. Ja, wer fahren will, muss sich auch um die Pflege des Gefährtes kümmern können! Vielleicht konnte sie diese Panne davon überzeugen, künftig etwas langsamer zu fahren.

In den nächsten Tagen war sie schon noch das ein oder andere Mal in eine Sackgasse oder in eine schier ausweglose Situation geraten. Aber sie wäre ja nicht unsere Lieblingsfee, wenn sie diese Herausforderungen nicht alle mit Links gemeistert hätte.

Mit dem Käfer an die Grenze gehen

Lediglich das Thema Einparken war ein heißes Eisen. Sie parkte fürwahr sehr an der Grenze des Erträglichen, zumindest aus der Sicht des kleinen Käferwagens.

Rückblickend kann man aber die erfreuliche Aussage machen, dass sie zusammen mit dem kleinen Käferchen recht gut über die Insel gekommen ist und es zu keiner weiteren Autopanne mehr kam.

Über Stock und Stein

So fuhr sie noch weitere drei Tage über etliche Hindernisse und hinein in die grüne Hölle. Die Gartenfee hatte den Spaß ihres Lebens und jede Minute auf der Insel genossen.

Aus der Sicht des kleinen Automobils muss man jedoch sagen, dass es immer sehr glücklich war, wenn es nach einer Fahrt wieder heil am Ferienhaus angekommen und in einer erträglichen Parksituation platziert worden war.

Ich grüße euch recht herzlich,

selbstverständlich auch im Namen der Fee

MarionNette


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25 Kommentare auf "Ein Käfer und die Gartenfee"

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