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Entdecke die dunkle Seite von Korn und Co.

Welches Korn gibt sich denn hier die Ähre?

 

Ein düsteres Korn tanzt keck auf dem Acker

Zuerst hanne denkt (habe ich gedacht), na klar, die graue Farbe kommt vom Soichwedder (den Regenschauern). Dem Wetter kann man ja immer die Schuld in die Schuhe schieben, es kann sich schließlich nicht wehren 😉 . Aber dieses Getreide ist mitnichten vom Regen Grau oder gar Schwarz geworden. Nein, dies ist seine echte Farbe und diese trägt dazu bei, gerade dieses Korn vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen.

 

www.licht-trifft-schatten.de emmer urgetreide
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So ein altes Getreide …

Es handelt sich hier om so a olds Körnr Glumb (um ein Urgetreide), welches schon in der Jungsteinzeit vor 10.000 Jahren angebaut worden ist. Dees hoist (Sein Name lautet) Emmer. In den 30er Jahren ist es irgendwann zum letzten Mal angebaut worden und geriet in der Zwischenzeit nahezu in Vergessenheit.

 

www.licht-trifft-schatten.de emmer urgetreide
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Dees kaa waas, was was anders ned kaa (Das kann etwas anderes, als die anderen)

Jetztedle (Nun aber) erlebt es derzeit eine Renaissance. Nicht zuletzt aufgrund des Biotrends sinniered drüaber naach (erwägen) immer mehr Bauern, dieses alte Getreide wieder anzubauen. Es ist jedoch nicht ganz so pflegeleicht, wie der Weizen oder die Gerste. Demgegenüber stehen aber seine großen Vorteile: Der Emmer ist aufgrund einer wesentlich stärkeren Kornhülle sehr gut vor schädlichen Umwelteinflüssen sowie Pilzinfektionen geschützt. Dies macht ihn besonders für den Anbau von Biobauern sehr interessant.

www.licht-trifft-schatten.de emmer urgetreide
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Ein wirklich interessantes Korn

Bei uns oms Egg rom (um die Ecke) wird er von der Tü-Korn Gemeinschaft angebaut und ich war wirklich erstaunt, als ich ihn das erste Mal genau annegugget han (betrachtet habe). Er  unterscheidet sich nicht nur aufgund seiner Farbe von den anderen Kornarten. Seine Standfestigkeit lässt leider sehr zu wünschen übrig, sodass große Teile des Ackers darniederliegen. Dees ischd Dschuld vo deem Sauwedder dem soichnassa, dem elenda von de ledschde Dag. Daran ist nun aber doch der sehr nasse Starkregen der letzten Tage schuld!

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Auf dem Acker steppt das Korn

Selle Schtängel sehned us, als däded se danza odr em Ballett romhopfa (Irgendwie sehen die Halme aus als würden sie gemeinsam einen Tanz oder ein Ballett aufführen). Sie schwingen sanft im Wind und bewegen sich ganz harmonisch miteinander im Einklang. I han gar ned uffhera kenna (Ich konnte gar nicht mehr aufhören), die Kamera auf dieses schwarze Korn zu richten, so fasziniert hat es mich.

 

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Kontrast-Programm

Hier sieht man den Emmer vor einem Weizenfeld, welches durch und durch aufrecht steht und dicht an dicht wächst. Einen schönen Kontrast bildet dazu die kleine Emmergruppe.

 

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Immer noch haben die Magie der Bewegung und diese dunkle Stimmung mich gefangen genommen! Weshalb ich immer weiter fotografiere …

 

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Emmer äbbes guads zom Essa (Emmer, immer etwas Gutes zum Essen)

Er soll übrigens sehr gesund sein und viel Karotin (dies macht die dunkle Farbe) sowie reichlich Mineralien (Eisen, Zink und Magnesium) enthalten. Dazu kommen noch zahlreiche Ballaststoffe und würzig – nussig soll er schmecken … Wer möchte bei diesen inneren Werten, das interessante Kraftpaket nicht probieren?

I hans scho koschded, dees Emmer-Dingel-Brot war fei obacha guad (Ich habe es schon probiert, in Form eines Emmer-Dinkel-Brots und ich fand es sehr lecker)! Übrigens, Bier kann  man auch daraus machen – dieses hat einen sehr würzigen, intensiven Geschmack!

 

Sodele, no wär dees au gschwädst (So, nun wäre darüber auch gesprochen worden)

es grüßt aus dem Kornfeld

 

eure MarionNette

 


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14 Kommentare auf "Entdecke die dunkle Seite von Korn und Co."

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