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Der Lingling dieses Falter – Ding

ist auf deutsch doch nur ein Schmetterling

 

Kindermund

Der Nachwuchs meines Cousins hatte einen ganz besonderen Namen für den Schmetterling gefunden: Lingling, so nannte er ihn und mir gefiel das unglaublich gut. Noch nach 30 Jahren erinnere ich mich mit einem Schmunzeln im Gesicht an das Kind, welches damals diese Wortschöpfung hervorbrachte. So habe ich dieses Wort auch nie vergessen und immer wieder nenne ich sie einfach: Lingling.

 

 

Der Falter mit der weißen Weste

Oben haben wir es mit einem Weißling zu tun,  die genaue Bestimmung muss ich jedoch noch vornehmen. So vermute ich auch, dass die folgenden Weißlinge wieder einer anderen Weißlingsart angehören, da sie nicht die Maserung des obigen Exemplars aufweisen. Elke Schwarzer vom Blog günstig gärtnern hat kommentiert: “Auf dem ersten Bild ist ein Grünader-Weißling, dann ein Kleiner Kohlweißling.” Danke dafür, liebe Elke!

 

Der Falter mit Namen Weißling ist ein häufiger Besucher in meinem Garten, er scheint die Auswahl, die ich für das Schmetterlingsbeet getroffen habe, sehr zu schätzen. Das freut mich natürlich!

 

 

Der auf jeder Party tanzt

Das Große Ochsenauge ist auf den Wiesen und auch in meinem Garten ein sehr oft anzutreffender Lingling-Vertreter. Er fliegt vor allem auf die Skabiosenblütigen Flockenblumen sowie auf Skabiosen und Disteln. Diese Pflanzen findet er bei mir im neu angelegten Bienenbeet und auf naturbelassenen Wiesen in der Umgebung.

 

 

Wildes Geflatter

Meistens findet man in unmittelbarer Nähe dieser Pflanzen eine ganze Gruppe dieser Falter, welche eifrig von einer Blüte zur nächsten wandern, um auch ja kein Nektartröpfchen unversucht zu lassen. Dabei geht es schon manchmal recht turbulent zu und ab und an kollidieren auch zwei Flattermänner. In selteneren Fällen aber, macht man es sich sogar gemeinsam auf einer Blüte gemütlich.

 

 

Auch andere Tierarten machen dem Großen Ochsenauge keine Angst, er scheint sehr verträglich zu sein und teilt auch gerne sein Nektarfeld mit anderen Spezies. Wird ihm das Gesumse jedoch zuviel, flattert er kommentarlos weiter. Das gefällt mir, daran kann sich manch einer eine Scheibe abschneiden!

 

 

Beinahe ein Doppelgänger

Nein, hier haben wir kein Großes und auch kein Kleines Ochsenauge! Hier sitzt ein Kleines Wiesenvögelchen vor uns. Auf die Schnelle könnte man diese beiden Falterarten sicherlich verwechseln, da sie an der Unterseite jeweils ein Auge tragen, aber wenn man sich genauer mit ihnen beschäftigt erkennt man die Unterschiede recht schnell. Hier kann man schön erkennen, das das Wiesenvögelchen eine etwas puschelig anmutende untere Flügelhälfte hat, dies ist der am besten sichtbare Unterschied, wie ich finde.

 

 

Auch das Kleine Wiesenvögelchen scheut sich nicht davor, das Futterbuffet mit anderen Flattermännern zu teilen. Man hält etwas Distanz aber seinen Anspruch auf Nektar macht es dann doch schon recht deutlich. Der zweite Falter im Bunde ist nach meiner Einschätzung vermutlich eine Nesselschnabeleule.

 

 

Tag für Tag macht er Blau

Nun haben wir das Vergnügen mit einem Bläuling. Diese Familie ist sehr groß und daher ist es nicht immer einfach, die genaue Bezeichnung sowie Zuordnung des Falters zu finden. Hier aber handelt es sich im einen Hauhechelbläuling, dies wurde mir durch die Spezialisten beim Naturgucker bestätigt (eine wunderbare Seite, um Naturbeobachtungen in eine Datenbank einzutragen … diese kann ich hier immer wieder nur wärmstens empfehlen!).

 

 

Die Sache mit der Farbe Blau

Falls ihr euch jetzt gefragt habt, warum der Kerl diesen Namen trägt! Hier ist sehr gut zu sehen, dass die blaue Farbe meistens auf der Flügeloberseite zu finden ist. Sehr gut kann man auch erkennen, wie befedert diese kleinen Tierchen sind, richtig flauschig!

 

 

Der Bläuling scheint dem Gelbton dieser Blume verfallen zu sein. Ganz genüßlich bleibt er bei einem langen Mahl sitzen und dabei ahnt er nicht, dass von der Seite ein Angriff gestartet wird. Immer schön achtsam bleiben, lieber Falter, sonst gibt es Dellen in die zarten Flügelchen.

 

 

Die peinliche Situation

Dieser Schmetterling hat sich auch ein nettes Plätzchen ausgesucht. Zumindest war er dieser Annahme bis zu dem Augenblick, als die beiden Turtelkäfer auch auf der selben Blüte Platz genommen haben. Was sich dann abspielte, nahm er tapfer hin; Hauptsache der Magen wird voll, alles andere ist erst einmal nebensächlich!

 

 

Der mit den faden Klamotten

Dieser hier, er wurde Braunes Waldvögelchen getauft,  hat in Sachen Outfit einen etwas langweiligen Geschmack. Braune Muster auf braunem Hintergrund, naja, wenn es ihm gefällt …! Da er viel im Wald unterwegs ist, mag die Farbe aber wohl doch sehr passend sein.  Dort kann man ja schließlich sehr viele Brauntöne finden und diese tarnen ihn somit aufs Beste.

 

 

Ein Spanner … sowas

Ja, ich habe in diesem Jahr recht viele heimische Falter vor die Linse bekommen. Dieser hier trägt den Namen Heidekrautspanner. Er scheint wohl eine besondere Affinität zu Heidekräutern zu haben. Ich jedoch fand ihn stattdessen auf einer Bärenklaupflanze.

 

 

Eine hoheitliche Winterbekleidung

Dieser hier ist schon fast blaublütig, wobei er aber kein Bläuling ist. Nein er trägt lediglich einen sehr majästetischen Namen: Kaisermantel. Er tanzte minutenlang vor, hinter und auf meinem Schmetterlingsflieder herum und tanzte mir nach allen Regeln der Kunst Modell. Diese Bilderserie könnte ich noch um etliche Fotos erweitern, aber der majästetische Winterkittel soll hier ja keine Sonderstellung erhalten. Ich muss immer fair bleiben …

 

 

Ein Falter mit geographischer Zeichnung

Dieses Landkärtchen trägt bereits die Sommertracht und war zusammen mit etlichen Familienmitgliedern am lichten Waldrand unterwegs. Vor allem die Brombeeren und Disteln hatten Landkarten-Family magisch angezogen.

 

 

Der rostende Falter

Rostfarbiger Dickkopf(falter), ja das passt wohl wirklich, wie die Faust aufs Auge. Ein wirklich zum Körper verhältnismäßig dickes Köpfchen hat er ja schon. Die Farbe Rost kann man ihm auch ohne Bedenken zuordnen. In diesem Fall gibt es einfach keine sinnvollere Alternative in Sachen Namensgebung. Er trägt ihn in jedem Fall mit Würde und flattert derweil von Brombeere zu Brombeere.

 

 

Der unbekannte Flatterer

Schau mir in die Augen du summendes Honigmäulchen …. Dies scheint er zu flüstern und die Werte Summsebiene tut wie ihr geflüstert worden ist. Wie der Flattermann allerdings heißt, ist mir derzeit nicht bekannt. Na das Wichtigste ist sowieso, es klappt mit der Biene ….

 

 

Der verspielte Typ

Zu guter Letzt noch ein Schachbrett-Falter. Ja der ist mal clever, hat sein Lieblingsbrettspiel immer auf dem Rücken dabei. Scheint ein wirkliches verspieltes Kerlchen zu sein. Ich wünsche viel Spaß dabei …

 


 

Nun überlasse ich euch dem restlichen Tag und wünsche noch schöne Stunden!

Herzlich Grüßt euch

 

MarionNette

 

 

 


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27 Kommentare auf "Der Lingling dieses Falter – Ding"

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